Arbeitsgemeinschaft Spina Bifida und Hydrocephalus e.V.
Bundesweite Selbsthilfe für Menschen mit angeborener
Querschnittslähmung und Störung des Hirnwasserkreislaufs

Landesverband Bayern
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Kein Ersatz für Sterbehilfe
Vortrag über Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung – Selbst bestimmen, bevor es andere tun


Patienten
Beim Treffen der ASBH Selbsthilfegruppe der Nördlichen Oberpfalz im Pfarrheim Störnstein ging es um Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht. Vorsitzende Helga Dippel begrüßte Sozialreferent Arthur Schriml.

„Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung sind sehr wichtig“, betonte der. Unterschiedliche Ereignisse können uns hilflos machen. Wer sollte dann über Operationen, Unterbringung im Pflegeheim oder Geldangelegenheiten entscheiden? „Bestimmen Sie selbst, sonst machen das andere für Sie.“ Eine Vorsorgevollmacht regelt, wer den Willen des Betroffenen wie vertritt. Bei der Patientenverfügung wird geregelt, wie die medizinische oder pflegerische Behandlung erfolgt, wenn ein unabwendbarer Prozess eingetreten ist. „Eine Patientenverfügung bedeutet nicht, einen Angehörigen früh sterben zu lassen. Der Arzt ist verpflichtet, alle Maßnahmen zu ergreifen, um das Leben zu erhalten.“

Helga Dippel dankte für den Vortrag und überreichte ein Geschenk. Im Anschluss gab es Kaffee und selbstgebackene Kuchen. Den Kindern wurde es auch nicht langweilig. Sie bastelten Glückwunschkarten.

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