Arbeitsgemeinschaft Spina Bifida und Hydrocephalus e.V.
Bundesweite Selbsthilfe für Menschen mit angeborener
Querschnittslähmung und Störung des Hirnwasserkreislaufs

Landesverband Bayern
Logo ASBH
« zurück

Informationsveranstaltung des ASbH LV Bayern in Freising.am 08.10.2011

Der ASbH – Landesverband Bayern hat sich vorgenommen, den Familien mit Kindern mit Spina bifida und Hydrocephalus und den Selbstbetroffenen alle 2 Jahre einen Informationstag anzubieten. So wurde in diesem Jahr zum 2. Mal in die Tagungsstätte Viva Vita nach Freising eingeladen. Wieder folgten insgesamt ca. 100 Eltern, Kinder, junge Erwachsene und Therapeuten dieser Einladung.

Die Eltern gaben ihre jüngeren Kinder bei der Kinderbetreuung ab wo sie beim integrativen Rollstuhltraining viel Spaß hatten und nachdem Guni Vieler und Dr. Elisabeth Strehl die Anwesenden begrüßt hatten, startete die Informationsveranstaltung mit einem Vortrag von Dipl. Med. Angelika Aisch und Heinz Busch, dem Orthopädietechnikermeister von Physiothec über das Behandlungskonzept bei Spina bifida des SPZ Kinderzentrum St. Martin in Regensburg.

Im Anschluss hatten die Jugendlichen die Möglichkeit, bei einem Workshop mit dem Titel „Sexualität trotz(t) Handicap“ teilzunehmen, der von Herrn Dr. Johannes Urban vom Josefinum in Augsburg angeboten wurde und großen Anklang fand. Den Eltern brachte Dr. Monika Friedrich von der Uni – Klinik Regensburg Symptome und Behandlungsmöglichkeiten bei Thethered cord näher.

Nach einer kurzen Mittagspause hielt PD Dr. Rainer Abel vom Krankenhaus Hohe Warte in Bayreuth den für mich interessantesten und aufschlussreichsten Vortrag über die konservative und operative Behandlung komplexer Wirbelsäulendeformitäten bei Spina bifida. Von ihm hörten wir endlich mal, dass es wirklich keine andere Lösung bei einer Skoliose gibt als die Operation. Gut zu wissen, dass meine Eltern damals die richtige Entscheidung getroffen haben.

Nachdem wir Dr. Christian Schmidt bei seinen Anmerkungen zum Hilfsmittelrecht zugehört hatten, gab es eine Kaffeepause und bei leckerem Kuchen Zeit, sich auszutauschen.

Schließlich beendete Klaus Herzog, der Übungsleiter des Deutschen Rollstuhlsportverbandes, einen interessanten und lehrreichen Tag mit seinem immer wieder packenden Vortrag „Mobilität beginnt im Kopf“ bei dem er auch eigene Erfahrungen schilderte und vor allem die Jugendlichen ermutigte, an ihrer Selbstständigkeit zu arbeiten und sich nicht unterkriegen zu lassen. Zufrieden fuhren am späten Nachmittag alle nachhause. Es ist immer wieder schön zu sehen wie viele Leute sich doch noch immer für solche Veranstaltungen interessieren.

Freising Freising  

(Bilder können zur Vergrößerung angeklickt werden!)



« zurück